Das Produkt Nintex Forms 2010 wurde zwar bereits im letzten Jahr von Nintex veröffentlicht, aber bisher wurde es kaum beachtet. Meiner Meinung nach ein Fehler, bietet es doch eine Menge von Funktionen und häufig vergeblich gesuchte Anpassungsmöglichkeiten innerhalb des SharePoints. Im Zusammenspiel mit Nintex Workflow bietet es darüber hinaus spannende Workflows zu erzeugen, ohne sofort auf Microsoft InfoPath und Forms Services zu gehen.

Um das Produkt ein bisschen mehr ins Rampenlicht neben seinem großen Bruder Nintex Workflow 2010 zu rücken, möchte ich in diesem und nachfolgenden Blog-Artikel auf die Möglichkeiten dieses Produktes näher eingehen, also einfach öfters mal hier vorbeischauen.

Aber beginnen wir am Anfang: Das Produkt Nintex Forms 2010 wurde am 24.10.2011 in der Version 1.0.0.0 veröffentlich und hat am 23.12.2011 eine erste Aktualisierung auf die Version 1.0.1.0 erfahren. Das Produkt ist dafür entworfen die Formulare innerhalb von SharePoint anzupassen. Hiermit sind die Formulare für das Hinzufügen neuer Elemente, das Bearbeiten der Metadaten oder das Anzeigen gemeint.

Das Produkt hat viele Ähnlichkeiten mit Nintex Workflows 2010 ist aber ein eigenständiges Produkt, welches auch ohne Nintex Workflow 2010 betrieben werden kann. Wie sein berühmter Bruder ist es bei Nintex Forms 2010 auch möglich alles innerhalb von SharePoint durchzuführen. Es bedarf kein eigenständiges Tool und es integriert sich nahtlos (jedoch etwas prominenter) in die SharePoint 2010 Oberfläche.

Wenn die verschiedenen Features aktiviert sind erscheint ein entsprechendes Logo im „Bibliotheks-Ribbon“ im Abschnitt „Bibliothek anpassen“

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Bzw. im Ribbon „ Liste“ im Abschnitt „Liste anpassen“

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Interessant hierbei ist, dass ich hier die Möglichkeit habe für jeden Inhaltstyp der in der Liste oder Dokumentenbibliothek definiert ist eine Anpassung separat vorzunehmen. Auch der Designer, mit dem diese Änderungen durchgeführt werden, erinnert stark an Nintex Workflow 2010 und bietet somit den Vorteil einer schnellen Eingewöhnungszeit für Unternehmen, die bereits Nintex Workflow 2010 im Einsatz haben.

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Und so kann man mit ein paar Handgriffen folgendes erreichen:

Vorher

Nachher

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Ein weiteres Feature der Lösung ist, dass ich auch mobile Ansichten definieren kann und somit das Erscheinungsbild abhängig vom Endgerät unterschiedlich gestalten kann. So ist es z.B. möglich für ein Windows 7 Phone eine andere Darstellung bereitzustellen als für ein iPhone. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Smartphone im Umlauf sind und auch viel häufiger hiermit auch auf Unternehmensapplikationen zugegriffen werden, bietet Nintex Forms 2010 hier die Möglichkeit auch diesen Benutzern ansprechende und endgerätoptinierte Ansichten anzubieten.

Zum Abschluss dieses Blogs möchte ich noch einmal ein paar Dinge herausstellen:

  • Nintex Forms 2010 ist ein eigenständiges Produkt
  • Es bietet die Möglichkeit SharePoint-Formulare für unterschiedliche Endgeräte bereitzustellen
  • Es ist nahtlos in SharePoint 2010 integriert
  • In Zusammenspeil mit Nintex Workflow 2010 gibt es noch eine Fülle an Zusatzfunktionen

In den nächsten Blogs gehe ich dann stärker auf die Funktionen des „neuen“ Produkts ein und zeige, welche Lösungen man mit Nintex Forma 2010 oder im Zusammenspiel mit Nintex Workflow 2010 erstellen kann.

 

Zu guter Letzt noch eine vertriebliche Information.

Nintex gewährt für alle Bestandskunden von Nintex Workflow einen Rabatt für Nintex Forms! Diese Aktion ist jedoch auf clip_image012den 30.03.2012 begrenzt.
Bestandskunden zahlen dann den gleichen Preis für Nintex Forms 2010, wie Neukunden die Nintex Forms 2010 und Nintex Workflow 2010 im Bundle kaufen.

1 Comments

  1. Pingback: Nintex Forms 2010 –The Missing Link - SharePoint Blogs in German - Bamboo Nation

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