PowerPivot Tuning Tipp Nr. 2: Nur benötigte Felder importieren
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Einer Performance-Gefahr unterliegt der Analyst unter PowerPivot, wenn er mehr als die zunächst unbedingt benötigten Daten importiert. Der Import ist zwar sehr performant und PowerPivot kann sehr viele Daten speichern. Darin liegt allerdings auch eine Performance-Gefahr für die Datenauswertung.

Filter

Wenn nur Teilmengen benötigt werden, dann sollten schon beim Import der Daten Filter verwendet werden. Damit reduzieren Sie nicht nur die Datenmenge, sondern verlagern den Filter auf die Importstufe. PowerPivot muss dann diese Daten nicht mehr intern filtern.

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Datenaggregationen

Gleiches gibt für den Aggregationsgrad der Daten. Importieren Sie nur die für die weitere Analyse benötigte feinste granulare Ebene. Verlagern Sie benötigte Aggregationen mit entsprechenden „Group By“ Statements ebenfalls auf die Importstufe.

Vorberechnungen schon beim Import

Versuchen Sie möglichst viele Vorberechnungen auf die Importstufe zu verlagern. Nutzen Sie die mächtige SQL-Abfragesprache soweit wie möglich.Dies gilt nicht nur für die Analysis Services in Bezug auf MDX, sondern auch für PowerPivot in Bezug auf DAX Funktionen. Erst wenn Sie auf dieser Stufe alles ausgereizt haben, beginnen Sie mit den DAX-Funktionen in PowerPivot. Wenn Sie beispielsweise anteilsgewichtete Größen berechnen wollen, dann bilden Sie die Anteile bereits mit SQL.

Vom kleinen Modell zum Großen

Beginnen Sie immer erst mit einem kleineren Modell, dass Sie kontinuierlich ausbauen. Erstens vermeiden Sie dadurch unnötigen Datenballast, zweitens merken Sie an welcher Stelle es zeitkritisch werden könnte.

 

Bereits in dieser Serie erschienen:

PowerPivot Tuning Tipp Nr. 1: Schlüsselwerte immer als Integer Wert definieren

PowerPivot Tuning Tipp Nr. 2: Nur benötigte Felder importieren

PowerPivot Tuning Tipp Nr. 3: Möglichst wenig Tabellen und Verknüpfungen

PowerPivot Tuning Tipp Nr. 4: N:M (Many-to-Many) Beziehungen vermeiden

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