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Windows Server 2008 R2 – Servervirtualisierung – grobe Unterschiede zu 2008 (ohne R2)

verfasst von am 14-Dec-09, 16:30:00 - 0 Kommentare
Kategorie: Windows Server 2008 R2, HanseVision Interna

Wollen Sie Server virtualisieren? Sind Sie nicht sicher, was der Windows Server 2008 R2 in diesem Punkt bietet? Hier eine Übersicht, die ich für einen Kunden zusammengestellt habe:

  • Hyper-V (2008 Feature mit Optimierung in R2): Leistungsfähige, skalierbare Hypervisor-basierte 64-Bit-Lösung zur Virtualisierung, die den Betrieb von 32-Bit- und 64-Bit-virtuellen Maschinen parallel unterstützt. Hyper-V erobert seit Einführung von Windows Server 2008 immer mehr den Markt. Gerade im mittelständischen Umfeld virtualisieren zunehmend mehr Kunden rein auf Hyper-V Basis, ohne auf Dritthersteller zurückzugreifen.

Meist ist die Servervirtualisierung mit Hyper-V für die Kunden der günstigste Weg zur Virtualisierung. Einige Gründe dafür:

  • Jede zugewiesene Serverlizenz berechtigt den Kunden, eine Instanz in der physikalischen Betriebssystem-Umgebung und weitere Instanzen in einer virtuellen Betriebssystem-Umgebung auszuführen. Bei der Standard Edition ist es 1 weitere Instanz, bei der Enterprise Edition sind es vier, bei der DataCenter Edition beliebig viele. D.h. wenn Sie eine Enterprise Edition kaufen, können Sie bis zu 4 virtuelle Maschinen auf dem gleichen Host ebenfalls mit diesem Betriebssystem ohne Zuzahlung betreiben.
    (genauer: http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008r2/R2-lizenzierung.mspx).
  • Hyper-V Server 2008 R2 ist sogar kostenlos verfügbar
    (genauer (englisch): http://www.microsoft.com/hyper-v-server/en/us/r2.aspx)

Mit R2 werden diese Funktionalitäten entscheidend ausgebaut:

    • Support für Live Migration (R2 Feature), also dem unterbrechungsfreien Verschieben von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb (Enterprise oder Datacenter Edition bzw. Hyper-V Server 2008 R2 sind dafür Voraussetzung)

Genauer: Diese Funktion ermöglicht es, eine virtuelle Maschine zwischen zwei Virtualisierungs-Hostservern ohne Dienstunterbrechung zu verschieben. Benutzer, die mit der verschobenen virtuellen Maschine verbunden sind, stellen lediglich für ein paar Momente einen leichten Performancerückgang fest. Davon abgesehen bemerken die Benutzer jedoch nicht, dass die virtuelle Maschine von einem zu einem anderen physischen Computer verschoben worden ist.

    • Verwenden Sie dabei die neueste Prozessorgeneration, so kann Second-Level-Adress Translation (SLAT) (R2 Feature) genutzt werden, um weitere Performancesteigerung zu erzielen.
    • Virtuelle Festplatten, physische Festplatten und SAN Storage können einer virtuellen Maschine im laufenden Betrieb hinzugefügt werden (Hot Add/Remove, R2 Feature).
    • Mehr Prozessoren für virtuelle Maschinen: Virtuelle Maschinen können bis zu 64 logische Prozessoren des physischen Hostsystems verwenden (R2 Feature).

Das alles wollen Sie mal live sehen? Wir haben auf einem Lenovo Server und anderen Hosts gerade Windows Server 2008 R2 eingeführt und nutzen Transtec Storage Server als zentrale Storage-Devices, um Livemigration umzusetzen.


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