Die Einführung von SharePoint ist häufig auch mit der Entwicklung einer Informationsarchitektur verbunden. Zentraler Punkt dabei: Die Definition von Metadaten, welche später in Form von Spalten den WebSite-Inhaltstypen (content types) zugewiesen werden.
Administratoren, Fachverantwortlich und andere Projektteilnehmer stehen vor der Herausforderung, diese Metadaten für Ihr Unternehmen identifizieren zu müssen. Besonders für Personen, die sich bisher wenig mit dieser Thematik beschäftigt haben ist dies oft nicht einfach.
Mit Hilfe eines Models für den Aufbau von Metadaten fällt das evtl. leichter:
Mit Hilfe dieses Models lassen sich vernünftig definierte Metadaten für SharePoint entwickeln, werfen wir ein Blick auf die vier Komponenten:
- Identifikation: Dieses Merkmal dient der Unterscheidung der einzelnen Metadaten (kann dem späteren Namen der SharePoint Spalte entsprechen).
- Semantik: Die Semantik schafft ein eindeutiges Verständnis für die Bedeutung der Metadaten.
- Struktur: Die Struktur beschreibt (hier SharePoint spezifisch) den Informationstyp und deren Eigenschaften.
- Syntax: Die Syntax stellt das Format und den Aufbau der Information dar.
Anhand eines Beispiels wird deutlicher was gemeint ist:
- Identifikation: In diesem Fall der “Antragssteller”, also der Name der Information die näher definiert wird
- Semantik: Hier, eine kurze Beschreibung, was unter dem Antragssteller zu verstehen ist
- Struktur: In der SharePoint-Welt kann das der Spaltentyp sein, der geeignet ist, die Information zu speichern
- Syntax: In diesem Beispiel das Format, um die Person “Antragsteller” zu beschreiben