SQLite – Klein aber fein!
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Seit der Version 2000 ist der SQL Server mein ständiger Begleiter im beruflichen Alltag. Ob als SharePoint-Datenbasis oder eigene Instanz  für die projektbezogene Datenverwaltung. Um dieses Produkt kommt man als Softwareentwickler in seinen Projekten kaum herum. (Und das ist auch gut so! :)) Mit ADO.Net und jüngst mit dem ADO.NET Entity Frame Work hat der Entwickler alle Möglichkeiten seine Datenbestände aus dem SQL Server zu beziehen.

Doch was ist wenn die Anforderungen in einem Projekt,  sei es das Budget, die Offline-Verfügbarkeit oder ähnliches, den Einsatz eines SQL Servers nicht erlauben oder notwendig machen?! Oft werden die Datenbestände dann in XML- oder CSV-Dateien gehalten, was diverse Nachteile bringt. Deutlich charmanter ist hier der Einsatz einer leichtgewichtigen SQL-Technologie wie sbpw. dem  SQL Server CE oder SQLite. Beide Technologien stehen dem Entwickler als einzelne DLL zur Verfügung ohne jegliche Installation durchführen zu müssen.

In diesem Artikel möchte ich den ein Einsatz von SQLite exemplarisch zeigen, da diese Technologie auch “In-Memory” unterstützt. Bei diesem Ansatz kann die komplette Datenbank im Hauptspeicher gehalten werden, was zum einen in Punkto Performanz ein Vorteil ist und zum anderen diese Technologie für die App-Entwicklung (auch SharePoint 2013) interessant macht. Die Datenzugriffe laufen hierbei direkt im Kontext der Anwendung/App und bedürfen keiner zusätzlichen Berechtigungen auf Datei- und SQL Server-Ebene.

SQLite (http://www.sqlite.org/)  besitzt eine API für die Programmiersprache C, was die Technologie  Plattformunabhängig macht. Für den Einsatz im .Net-Umfeld wurde bereits ein stabiler ADO.Net-Adapter  (http://system.data.sqlite.org) realisiert, der wie gewohnt dem Visual Studio Projekt hinzugefügt werden kann.

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Nachfolgend ist eine schlanke Methode exemplarisch für den Umgang mit SQLite im Quelltext abgebildet.  Durch den Adapter ist kaum ein Unterschied zur “normalen” ADO.NET-Einbindung ersichtlich.

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Wer bereits Expertise mit ADO.Net hat, wird sich schnell mit SQLite und dem ADO.Net-Adapter anfreunden. Ich kann bis dato nur positives berichten. Auch die Performanz überrascht mich immer wieder.

Ein Gedanke zu “SQLite – Klein aber fein!
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